Making Of
Making Of
Jedes Werk beginnt lange vor der ersten fertigen Seite.
Dieser Bereich dokumentiert den Entstehungsprozess von eL¡jaH Revelation – von frühen Skizzen und architektonischen Studien über Figurenentwürfe und Seitenkompositionen bis hin zu gestalterischen und philosophischen Entscheidungen. Er zeigt nicht nur, wie das Werk entsteht, sondern auch, wie sich seine Welt, seine Bildsprache und seine Gedanken Schritt für Schritt entwickeln.

Atelier Setup
Kein Arbeitsplatz. Ein Resonanzraum.
Hier entstehen die Seiten von eL¡jaH Revelation.
Das Setup verbindet analoge Skizze und digitale Ausarbeitung zu einem kontinuierlichen Prozess. Während im Skizzenbuch Perspektiven, Raumideen und Kompositionen entstehen, entwickelt sich die endgültige Seite auf dem XP-Pen Artist Pro 24 Gen 2 (4K) in Adobe Photoshop. Das MacBook Pro dient dabei als zweiter Denk- und Arbeitsraum – für Referenzen, Struktur, Organisation und den Überblick über das gesamte Werk.
Zeichenfiguren, Hand- und Studienmodelle sind keine Requisiten. Sie sind Werkzeuge, um Form, Anatomie, Gestik und räumliche Beziehungen präzise zu untersuchen.
Jede fertige Seite ist das Ergebnis zahlloser Entscheidungen, Korrekturen und Reduktionen.
Dieses Setup dokumentiert keinen Zustand.
Es dokumentiert einen Prozess.
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Ein Werk entsteht nicht in einem Moment der Inspiration. Es entsteht dort, wo Denken, Zeichnen und Entscheiden dieselbe Sprache sprechen.
— jahdara
Entwurfsanalyse
Environment Design — eL¡jaH Revelation
Diese Analyse dokumentiert nicht jeden einzelnen Arbeitsschritt, sondern die wesentlichen gestalterischen Entscheidungen hinter der Illustration.
Der Entwurf entwickelt sich schrittweise vom räumlichen Grundkonzept über Konstruktion, Lichtführung und Komposition bis zur atmosphärischen Ausarbeitung. Jede Stufe baut auf der vorherigen auf und überprüft eine andere gestalterische Ebene.
Alle Illustrationen entstehen vollständig von Hand auf einem Grafiktablett in Adobe Photoshop. Es werden keine KI-generierten Bildinhalte verwendet.
Werkzeug
Adobe Photoshop · Grafiktablett
Erstellung
100 % manuell · Keine KI-generierten Bildinhalte
Eine Schrift wird zur Identität, wenn ihre Form dieselbe Geschichte erzählt wie ihr Inhalt.
— jahdara
Vom Wort zur visuellen Identität
Das Logo von eL¡jaH Revelation entstand nicht aus dem Wunsch, eine dekorative Typografie zu entwickeln. Ausgangspunkt war vielmehr die Frage, wie der Titel innerhalb eines japanischen Kontexts erscheinen würde und welche visuelle Glaubwürdigkeit daraus entstehen könnte.
Anstatt japanische Schrift lediglich zu imitieren, begann der Prozess mit ihrer sprachlichen Grundlage. Der Titel wurde zunächst in die Katakana-Schrift übertragen – jenes Schriftsystem, mit dem im Japanischen fremdsprachige Namen und Begriffe wiedergegeben werden. Erst nachdem diese linguistische Ebene verstanden war, begann die eigentliche Gestaltung.
Gestaltung statt Nachahmung
Die entstandene Transkription diente nicht als fertiges Logo, sondern als Ausgangsmaterial. Proportionen, Winkel, Strichstärken und Negativräume wurden analysiert, reduziert und systematisch verändert.
Ziel war nie eine authentische japanische Typografie. Ebenso wenig sollte lediglich eine westliche Schrift mit japanischem Charakter entstehen.
Entscheidend war die Entwicklung einer eigenständigen visuellen Sprache, die ihren Ursprung respektiert und gleichzeitig dieselben gestalterischen Prinzipien verfolgt wie alle Arbeiten innerhalb von jahdara.
Ein konstruiertes System
Wie beim Signet entstand auch die Wortmarke nicht intuitiv.
Jede Linie, jeder Winkel und jede Proportion wurden innerhalb eines geometrischen Systems entwickelt. Die Form folgt klaren Regeln, nicht spontanen Entscheidungen. Dadurch wird das Logo Teil derselben architektonischen Denkweise, aus der auch die Illustrationen, das Signet und die übrige visuelle Identität hervorgehen.
Das Ergebnis ist keine stilisierte japanische Schrift, sondern eine eigenständige Wortmarke mit einer klaren gestalterischen Herkunft.